Die Geschichten dieses Buches haben in abgewandelter Form europaweit

Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei philosophischen

Jugendveranstaltungen fasziniert, erfreut und zum Austausch,

Nachdenken und Lachen angeregt.

 

Ihr Tonfall ist oft märchenhaft - mythisch, mal realistisch,

mal fantas­tisch - futuristisch, in jedem Fall abenteuerlich,

voller Humor, Einsicht und überraschenden Wendungen.

 

Die Illustrationen von Ruth Alice Kosnick veranschaulichen

in einfühlsamer Weise die Handlung und

regen die Phantasie zum intensiven Miterleben an.

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Matthias Busch

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Was sagt die Presse?

Leseprobe

Fidibus, der Sternenstrahl
Hoch oben am Himmel stehen zwei Sterne
ganz nahe beieinander. Sie heißen Alcyone
und Sterope und sie sind sehr froh, dass sie so
nahe zusammen sind, denn sie unterhalten sich
gerne.
Wenn dich zwei Sterne in einer dunklen, sternenklaren
Nacht anzwinkern, so als wollten sie
dich zu einem Abenteuer einladen, dann ist es
sehr wahrscheinlich, dass es nicht Alcyone und
Sterope sind, denn die beiden mögen absolut
keine Abenteuer. Trotzdem begann alles bei ihnen.
Es war an einem besonderen Sternentag, als der
ganze Himmel vom Tanz und dem Gesang der
Sterne vor Freude bebte, da flog der große Komet
Nestor mit seinem rotglühenden Feuerschweif
brausend auf Alcyone und Sterope zu.
Kometen sind die Botschafter am Himmel, nie
stehen sie still und fliegen eilig, einen strahlenden
Feuerstreifen schmauchend hinter sich herziehend,
von hier nach da. — Im Vorbeirauschen
sprach also Nestor, der Komet, ein wenig außer
Atem die beiden an:
„Einen guten Sternentag wünsche ich euch, Alcyone
und Sterope! Schön, euch mal wieder zu
sehen! Schade, dass ich nicht lange bleiben kann!
Ich habe einen Auftrag vom »Großen
Sternenkönig« für euch:
‚Sagt allen Sternenkindern auf dem Planeten Erde,
dass sie eingeladen sind zum großen Sternentanz
des Sternenkönigs.‘
Also, nicht vergessen: Ladet sie ein zum Sternentanz
– Ich muss jetzt weiter – tschüüüß!!!“.
Und „Zischschsch“, weg war er und ließ die beiden
im rußigen Kometenqualm zurück.
„Oh“, sagte Alcyone hüstelnd, „aber wir haben
doch schon so viel zu tun, wir müssen täglich die
vielen schwarzen Löcher hier oben stopfen und
aufpassen, dass die Milchstraße nicht gerinnt, wie
sollen wir uns da noch um die Sternenkinder der
Erde kümmern?“
Auch Sterope schaute ganz nachdenklich und
nickte.
„Das wird in der nächsten Sternenwoche nichts!
Da ist unsere Sternstaubwischwoche. – Tja, und
dann steht nach zehntausend Jahren ja endlich
auch mal wieder ein Polsprung an. Danach müs43
sen wir erst mal alles wieder aufräumen. Und
dann...“
Da hörte man ein kleines, dünnes Stimmchen:
„Aber hallo, ihr habt doch mich! Fidibus, euren
Sternenstrahl! Ich habe genau zugehört und helfe
euch gerne! Ich bin so neugierig und abenteuerlustig!
Bitte schickt mich zum Planeten Erde,
zu den dort lebenden Sternenkindern! Ich kann sie
doch einfach einladen!“
„Ach, Fidibus, gut, dass du da bist! Gerne schicken
wir dich zur Erde. Halt noch mal still, wir laden
dich sofort mit unserer Sternenkraft auf, dann
wird es für dich ein Leichtes sein, die Botschaft zu
überbringen.“
Und so geschah es, dass Fidibus frisch gekräftigt
als Beautragter von Alcyone und Sterope zur Erde
reiste, um die dortigen Sternenkinder zum großen
Sternentanz einzuladen.
Mit Hyper-Lichtgeschwindigkeit flog Fidibus los
mit Kurs auf die Erde.
„Huiii“, jubelte er, als er die neblige Milchstraße
hinter sich gelassen hatte und sich durch einen
Sternenhaufen schlängelte. Mit einem „Blubb“
betrat er unser Sonnensystem und winkte Pluto,
Neptun, Uranus, Saturn, Jupiter und Mars freudig
im Vorbeifliegen zu. Endlich sah er die Erde vor
sich.
„Oh, wie schön ist dieser Planet. So blau, so
wunderbar!“, dachte er.
„Aber wo sind eigentlich die Sternenkinder? Ich
kann von hier oben kein Sternenleuchten erkennen!
Naja, ich werde erst einmal ein paar Runden
um die Erde fliegen. Sicherlich sehe ich sie dabei!“
Und Fidibus umflog die Erde. Er flog über Afrika,
wo eine Elefantenherde ihm zu trompetete, über
Amerika, wo wilde Mustangs über die Prärie galoppierten,
über Australien, wo ein Rudel Kängurus
um die Wette sprang, über Asien, wo die
Bambusbären genüsslich ihren Bambus kauten.
Als es dunkel geworden war, kam er nach Europa.
Etwas ratlos ruhte er sich auf einer Wolke ein
wenig aus.
„Ach du qualmender Komet, ich fliege und fliege
und sehe alles Mögliche, nur kein Sternenlicht.
Wo verstecken sich nur die Sternenkinder? Wie
soll ich sie denn einladen, wenn ich sie gar nicht
finde?“